DINGE

für Sopran, Akkordeon und Klarinette/Bassklarinette (2017)
Claudia van Hasselt, Sopran
Christine Paté, Akkordeon
Matthias Badczong, Klarinette

UA 10.10.2017 Unerhörte Musik Berlin

LIEBE

für Sopran, Bariton, Percussion und Klavier (2016)
Text: Tanja Langer
UA Staatsoper im Schillertheater Berlin 2016

IMAGINATIO

für Sopran, Bassklarinette und Klavier 2015
bezugnehmend auf das Lied Traumbild von Josephine Lang

UA 05.07.2015
Mendelssohn-Remise Berlin

Ulrike Sowodniok – Sopran
Yuko Tomeda – Klavier
Luisa Lohmann – Bassklarinette
DURST impulsiv

für Sopran, Oboe d’amore, Bassklarinette, Saxophon
Text: Kathrin Schmidt
UA 20.09.2014  pyramidale#13

associazione d’idee
für Sopran und Flöte(n) [2013]
gefördert durch das Land Berlin

Uraufführung 21.05 2014: Berliner Unterwelten “verschattet”
Katia Guedes, Sopran
Klaus Schöpp, Flöte(n)

SPLITTER

für Sopran, Violine, Violoncello und Klavier (2013)

everything is possible


für Sopran und Zuspielung  (2012)

Die Schlange könnte uns beißen


für Mezzosopran, Klavier und Zuspielung

Text: Jinn Pogy

L I C H T

für Sopran, Mezzosopran, Flöte und Blockflöte (2012)

Künstlicher Schnee

für Mezzosopran, Streichquartett und Rockband (2012)
UA am 29.09.12  ORWOhaus Berlin
im Rahmen des Festivals
pyramidale#11 REFLEX neue musik trifft rock
Claudia Herr, Mezzosopran / Sonar Quartett / Band ORWOneo

schritte

für sopran und violoncello (2011)

la pensée

für Sopran, Sprecher, Bassblockflöte, Violoncello und Harfe (2010)
Text: Elke Mascha Blankenburg
(aus dem Libretto: Camille Claudel – ein Todeswalzer)

UA 2010 Mendelssohn-Remise Berlin
Konzert der GEDOK Berlin

k u n s t

für sopran, alt, tenor, bass, alt-saxophon, horn und kontrabass
worte: robert schumann

Ensemble AuditivVokal Dresden

 

UA intersonanzen 2010

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robert schumann (1810-1856) war nicht nur einer der bedeutendsten deutschen komponisten des 19. jahrhunderts, er war zugleich der hervorragendste musikschriftsteller des vormärz.

zu ende des jahres 1833 fand sich in leipzig, allabendlich und wie zufällig, eine anzahl meist jüngerer musiker zusammen, zunächst zu geselliger versammlung, nicht minder aber auch zum
austausch der gedanken über die kunst, die ihnen speise und trank des lebens war – die musik…

eines tages fuhr der gedanke durch die jungen brauseköpfe: lasst uns nicht müßig zusehen, greift an,  dass es besser werde, greift an, dass die poesie der kunst wieder zu ehren komme … es entstanden die ersten blätter der neuen zeitschrift für musik. schumann erfand in diesem zusammenhang die davidsbündler mit den höchst gegensätzlichen künstlercharakteren florestan, eusebius und meister raro an der spitze, deren aussprüche sich wie ein roter faden durch die zeitschrift zogen, wahrheit und dichtung in humoristischer weise verbindend.

die in der komposition verwendeten texte sind sinnsprüche über die kunst im allgemeinen und die musik:

- wir wären am ziel? wir irren
- die musik reizt nachtigallen zum liebesruf, möpse zum kläffen
- wer sich einmal schranken setzt, von dem wird leider verlangt, dass er immer drinnen bleibt
- der verstand irrt, das gefühl nicht

sopran, alt, tenor und bass gestalten vielfältige formen der kommunikation:

- spielerischer und lebhafter diskurs
- worte und silben tröpfelnd in unregelmäßigen abständen, gleichsam einen sinn suchend
- sehnsüchtiges schwelgen
- energische behauptung, keinen widerspruch zulassend,
- von gemeinsamer empfindung getragener harmonischer fluss. der gedanken
- chaos

BLAU ROT SOFT 


für drei Soprane
 (2009)
Gemeinschaftskomposition mit 
Max E. Keller und Ralf Hoyer
für das deutsch- schweizerische Projekt “voice summit”

Kornelia Bruggmann (CH), Katia Guedes (Brasilien/Berlin), Monika Teepe (Nürnberg)

schokolade versüßt heute nicht

für Mezzosopran und Klavier (2008)
2009 ausgezeichtnet mit dem Miriam Gideon Prize der IAWM

UA 2008 Schwartzsche Villa Berlin
Uta Buchheister, Sopran
Martin Schneuing, Klavier

schokolade versüßt heute nicht
grüne schläuche in frischer milch
fünf hände pfeffer
und keine lange weile haben
bitte nicht abreisen
rot ist unheimlich
du sollst nicht an verbotene dinge deine gedanken verlieren
und wieder finden ein rezept
irgendwie loskommen von hier
ein paar schuhe ein paar geschichten und tasten
tasten im schnee
wohin mit soviel pfeffer
auf wieder sehen
glasklar
nach weitem flug tasten im schnee
schwarzer pfeffer auf entdeckungsreise
pause
ich habe eine idee

schade ich habe eine idee
glasklar
nicht nur ich habe für diese stadt feuer gefangen

ich werde auf jeden fall wiederkommen
auf einer insel sein
auf einer insel mit einem thema zusammen sein
rufen sie gleich an
bitte rufen sie gleich an

ich habe eine idee
glasklar
es ist die einzige gelbe idee im januar
pause
auf der flucht vor langeweile

ach wie haben die drei schön gesungen
sofort alle freunde anrufen
sofort eine mitteilung machen

(susanne stelzenbach)

er hat sich umgewendet, wer?

für Sopran, Klavier, Violine und CD-Zuspiel (2007)
Text: Rainer Maria Rilke
UA 2007 Konzerthaus Berlin

Zeitfenster

2005
ein Jugendmusikprojekt für 24 Instrumentalisten, Chor und 9 CD-Player

Dauer 45:28
Uraufführung 9. 10. 2005
Aula des Johann-Walter-Gymnasiums Torgau

(in Co-Autorenschaft mit Ralf Hoyer)

Zeitfenster ist eine Raumkomposition, die von Profi-Musikern (Instrumentallehrern) gemeinsam mit ihren Schülern aufgeführt werden kann.

Ausführliche Beschreibung des Projektes siehe: Musiktheater

wals dream infernal

für Sopran und Bassklarinette (alternativ Klarinette in B oder Tenorsaxophon)
Text: Dagmar Schumann  ca.5′  (2003)

vis à vis

für sopran und tonband (2000)
für die Sopranistin Katia Guedes komponiert
UA Berlin 2001 ca.10 min