festival für neue musik und interdisziplinäre kunstaktionen

➥ pyramidale#20 | TRANSITION ➥ 17. + 18. + 19. September 2021 ➥ in Berlin Marzahn-Hellersdorf

 
Begonnen hatte alles mit einem einfachen Konzert des Ensembles pianoplus mit Susanne Stelzenbach Klavier und Ralf Hoyer Live-Elektronik, wobei bereits eine interdisziplinäre Ausrichtung durch die Einbindung von Video, live-on-screen Zeichnen sowie darstellerischen und literarischen Elementen deutlich zum Ausdruck kam. Dabei entstand die Idee mit diesem Konzert ein kleines Festival zu gründen. Stammhaus und Namensgeber des Festivals war das Ausstellungszentrum Pyramide in Berlin Marzahn-Hellersdorf unter der Leitung von Carolina Winkler. Bis 2008 übernahmen Susanne Stelzenbach und Ralf Hoyer die künstlerische Leitung des Festivals. Seit 2009 liegt das Festival inhaltlich und konzeptionell in den Händen von Susanne Stelzenbach. Das Festival bringt seitdem vermehrt im Sinne von „think global, act local“ internationale und lokale Kunstschaffende und Kunstinteressierte regelmäßig an neu zu entdeckenden Aufführungsorten im Bezirk zusammen. Neben dem interdisziplinären Ansatz liegt ein Schwerpunkt des Festivals auf Uraufführungen von Werken der zeitgenössischen Musik.

Durch die letzten 20 Jahre des pyramidale Festivals zieht sich wie ein roter Faden die besondere, philosophisch kontextualisierte Themenwahl. Sie dient dazu, das Gehörte aus einem bestimmten Gesichtspunkt zu betrachten und über das reine musikalische Erlebnis und gewohnte Hörgewohnheiten hinaus eine neue Wahrnehmungsebene zu schaffen, Bilder und Vorstellungswelten hinter den Tönen zum Vorschein zu bringen und eine gesamtheitliche Sinneserfahrung zu ermöglichen. In der Vielfalt der Themen sind immer wieder Berührungspunkte zwischen Kunst und Natur(wissenschaft) zu erkennen, bis hin zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Umwelt und dem persönlichen Lebensumfeld, was sich in zahlreichen außergewöhnlichen Spielorten in- und outdoor widerspiegelt.

Seit der Erstausgabe, welche 2002 unter dem Motto agieren – reagieren im Ausstellungszentrum Pyramide aus der Taufe gehoben wurde, nahm das Festival im Laufe seiner Entwicklung inhaltlich und gestalterisch immer komplexere Formen an. Die pyramidale#2 stand unter dem Motto in der zeit. Die pyramidale#3 (2004) beispielsweise beleuchtete unter dem Motto Musik – Mathematik der Gefühle den denkwürdigen Zusammenhang zwischen Zahlen und Klängen und ging der Frage nach, wann ein vermeintliches Konstrukt – basierend auf berechenbaren Luftschwingungen – zu leben beginnt und emotional berühren kann. In 12 Auftragskompositionen setzten sich 12 Komponist*innen auf sehr unterschiedliche Weise mit dem Thema Ausdruck und Konstruktion auseinander, während in einer weiteren Sektion Werke der klassischen Moderne den darin enthaltenen Dualismus belegten. Im darauffolgenden Jahr brach die pyramidale#4 (2005) gar in den Kosmos auf. Ausgehend von einem Zitat des deutschen Musikwissenschaftlers Rolf W. Stoll, wonach „jeder kompositorische Schaffensakt eine Wiederholung des wesentlichen kosmogonischen Akts: der Erschaffung der Welt“ bedeutet, setzten sich neben musikalischen Werken auch Klanginstallationen, Performances und astrophilosophische Diskurse mit dem Thema auseinander.

Bei der pyramidale#5 (2006) stand das Individuum im Mittelpunkt, wohingegen sich die pyramidale#6 (2007) – u. a. auch durch eine Gegenüberstellung Alter und Neuer Musik – mit der Erotik des Kontrastes als einem der elementarsten Gestaltungsmittel in der Kunst befasste. Mit stop & go richtete die pyramidale#7 (2008) den Fokus auf elektroakustische Klänge. Zudem feierte in diesem Rahmen auch die TRAMOPHONIE, mittlerweile fester Bestandteil des Festivals, ihre Premiere.

2009 nahm die pyramidale#8 mit dem Thema Pauken und Trompeten Bezug auf 20 Jahre Mauerfall, wobei Ernst und Ironie, Tragik und Komik in den musikalischen Strukturen zum Ausdruck kamen und zu vielfältigen Reflexionen über die vergangene und die gegenwärtige Situation anregten. Viele der dargebotenen Werke enthielten performative Komponenten und überschritten die Grenze zum Musiktheatralischen. Erstmals wurde mit „Viva! La Banda“ über die Tradition wandernder Blaskapellen in Italien auch ein Film ins Programm einbezogen. Ungewöhnliche Höreindrücke entstanden u. a. durch ein Konzert im Innenhof des Bezirksamtes, der an das Ausstellungszentrum Pyramide grenzt und mit Fern- und Echowirkungen eine interessante Akustik bietet, sowie eine Trommelperformance auf westafrikanischen Originalinstrumenten.

Unter dem Titel Double eCHo stand die pyramidale#9 (2010) im Zeichen einer deutsch-schweizerischen Kooperation, die neben dem musikalischen und musiktheatralischen auch ein literarisches Programm, u. a. mit einer Lesung des bekannten Schweizer Schauspielers, Autors und Moderators Dieter Moor, umfasste. Für eine Jodelperformance mit Theremin wurde schon wie bei dem vorangegangenen Festival die besondere Akustik des Innenhofes genutzt, durch die die hohen Häuserwände den Widerhall der Berge simulierten.

2011 feierte die pyramidale unter dem Motto zick.zack – einer Anspielung auf die baugestalterischen Besonderheiten des Ausstellungszentrums Pyramide – ihr 10-jähriges Jubiläum. Neben Neuer Musik, die unter der Regie von Holger Müller-Brandes auf den verschiedenen Ebenen des Gebäudes in Szene gesetzt wurde, gab es ein Kunstbuffet und Tanzperformances. Mit dem EASTGATE Einkaufszentrum und dem Kino LE PROM wurden zum ersten Mal – abgesehen von dem Konzert in der Straßenbahn TRAMOPHONIE – auch weitere externe Veranstaltungsorte einbezogen.

Dieses Konzept wurde 2012 mit dem ORWOhaus fortgesetzt. In „Berlins lautester Platte“ trafen bei der pyramidale#11 (2012) zeitgenössische Kunstmusik und populäre Musiker*innen aufeinander und erkundeten die Grenzen zwischen den Musiksphären im Spannungsfeld von R E F L E X und Reflexion.

Die pyramidale#12 (2013) widmete sich dem Thema R I T U A L E und ihrer Bedeutung in der heutigen Zeit, wobei mittels performativer und audiovisueller Elemente auch die ritualisierten Vorgänge, die der musikalischen Darbietung selbst zugrunde liegen, zum Ausdruck gebracht wurden. Eine Kooperation mit der Krankenhauskirche Wuhlgarten bot zudem die Gelegenheit, wieder einen neuen Aufführungsort im Bezirk zu erschließen.

Bei der pyramidale#13 (2014), die – abgesehen vom Ausstellungszentrum Pyramide – auch die Alte Börse Marzahn mit Konzertperformances bespielte – standen unterschiedliche Assoziationen zum Thema D U R S T im Fokus: einerseits der geopolitische Umgang mit der Ressource Wasser und die damit verbundenen machtpolitischen Verhältnisse, andererseits die Frage von Durst und Sucht im Alltag, jedoch auch im übertragenen Sinne der Durst nach Leben, nach Freiheit, nach Kunst und anderen Notwendigkeiten jenseits des physischen Überlebens.

2015 ging die pyramidale#14 unter dem Motto L I E B H A B E R E I der Frage nach: Ist Kunst Liebhaberei? Wie bereits 2004 (mit Schüler*innen verschiedener Musikschulen), 2013 (mit dem Jugendsinfonieorchester der Hans-Werner-Henze-Musikschule Marzahn-Hellersdorf) und 2014 (mit Schüler*innen des Wilhelm-von-Siemens-Gymnasiums Marzahn), spielte in dieser Festivalausgabe auch die Förderung junger Talente eine wichtige Rolle. Mehrere Auftragskompositionen von Stipendiat*innen des Förderprojektes „Impulse – Junge Interpreten!/Neue Musik!“ des Deutschen Musikrates, wurden im Ausstellungszentrum Pyramide uraufgeführt. Zudem konnte das Gründerzeitmuseum im Gutshaus Mahlsdorf mit angrenzendem Park als neuer Konzertort entdeckt werden.

Eine Besonderheit bot das Doppelfestival pyramidale#15 (2016) und pyramidale#16 (2017) zum 15-jährigen Jubiläum der pyramidale. Dieses sich über zwei Herbste erstreckende Jubiläumsprogramm zu dem Thema kultivieren & verwildern (1 + 2) kooperierte mit der Internationalen Gartenausstellung Berlin 2017 und rückte Bezüge zwischen Natur, Kultur, Gesellschaft und Kunst in den Mittelpunkt und war zudem als internationales Festival ausgerichtet. Die pyramidale#15 (2016) wurde in Zusammenarbeit mit internationalen Festivals in London, Weimar und Vitoria-Gasteiz (Spanien) konzipiert und präsentierte dementsprechend herausragende Solist*innen und Ensembles aus Berlin, Dresden, Großbritannien, Norwegen und Spanien. Neben dem Ausstellungszentrum Pyramide konnte als zweiter Veranstaltungsort das Schloss Biesdorf gewonnen werden, welches im September 2016 nach einer mehrjährigen Sanierungsphase als Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum wiedereröffnet wurde. Im Zentrum der pyramidale#16 (2017) stand ein großer multimedialer Musiktheater-Abend mit Uraufführungen von Komponist*innen aus Deutschland, Kanada, Israel/Palästina und Dänemark, der sowohl indoor im Freizeitforum Marzahn als auch outdoor auf einer Freilichtbühne des IGA-Geländes zur Aufführung kam. In einem Länderschwerpunkt Korea präsentierten eigens angereiste, koreanische Musiker*innen traditionelle und zeitgenössische Musik ihres Heimatlandes.

Die pyramidale#17 (2018) wartete sowohl im wörtlichen Sinne als auch interdisziplinär mit verschiedenen Interpretationen zum Thema E X P R E S S I O N auf: akustisch, visuell, instrumental und körperlich. Im Ausstellungszentrum Pyramide sorgte neben einem audiovisuell gestalteten Konzert vor allem eine raumgreifende, sich über alle Ebenen der Pyramide erstreckende Tanz- und Celloperformance für inspirierende Wahrnehmungserfahrungen. Im Schloss Biesdorf erklangen u. a. Kompositionen an den Schnittstellen von Klangkunst, Multimedia, Performance und Instrumentalmusik.

2019 – im 30. Jahr des Mauerfalls, feierte gleichzeitig Marzahn-Hellersdorf sein 40-jähriges Bestehen. Passend zu diesen beiden Jubiläen, richtete die pyramidale#18 unter dem Motto awareness of time ihr Augenmerk auf das Bewusstsein verschiedener Zeitebenen. Das Thema diente den Komponist*innen und Interpret*innen als Inspirationsquelle und Ausgangspunkt künstlerischer Assoziationen, u. a. auch in Form visueller Umsetzungen. In einem besonderen Programmpunkt wurde im Ausstellungszentrum Pyramide mit der Aufführung des Stücks „L’homme machine“ (1998) von Georg Katzer des im Mai 2018 verstorbenen Komponisten und langjährigen Wegbegleiters der pyramidale gedacht. Am zweiten Veranstaltungstag war das Festival u. a. mit elektroakustischen und audiovisuellen Werken zu Gast im Projektraum Galerie M, der seit 2018 von der Neuen Kunstinitiative Marzahn Hellersdorf bespielt wird und mit einem genreübergreifenden Konzept Akzente setzt.

Das Motto der pyramidale#19 (2020) L U F T erwies sich im Nachhinein als erschreckend aktuell, rückten doch die vielfachen Einschränkungen der Corona-Pandemie die Bedeutung dieses real nicht greifbaren Elements „Luft“ schmerzlich ins Bewusstsein. Die Darbietungen des Festivals setzten sich mit den vielfältigen Aspekten dieses Elements auseinander: sowohl im Sinne von Umwelteinflüssen als auch in symbolischen Zusammenhängen. Am ersten Festivaltag wurden im Rahmen eines multimedialen Konzerts im Ausstellungszentrum Pyramide aktuelle Kompositionen aus der Schweiz, Deutschland, Italien und Dänemark präsentiert, gefolgt von einer freien, improvisatorischen Interaktion zwischen Ton und Malerei. Der zweite Festivaltag stand ganz im Zeichen der Konzertinstallation ATMOSPHÄREN, die als raumgreifendes Gesamtkunstwerk konzipiert war und bei der – wie schon in vergangenen Jahren – alle Ebenen der Pyramide in die Aufführung eingebunden wurden.

2021 – zu ihrem 20-jährigen Jubiläum – bleibt die pyramidale mit dem Thema TRANSITION ihrer Intention treu und erkundet die Durchlässigkeit der Grenzen und Genres im Bereich der zeitgenössischen Musik und Kunst. Das Festival findet an 5 Veranstaltungsorten statt, dabei neu das Bezirkliche Informationszentrum BIZ und die Gondelbahn über den Gärten der Welt.

In 20 Jahren fanden Konzerte und Performances an 16 Orten im Bezirk Berlin Marzahn-Hellersdorf statt. Es wurden 436 Werke aufgeführt, davon waren 170 Uraufführungen. Darüber hinaus gab es 11 Konzerte mit improvisierter Musik und 13 Mal die TRAMOPHONIE.

Die Festivalleitung möchte sich an dieser Stelle sehr herzlich bedanken bei allen Mitwirkenden, Mithelfenden und Mitdenkenden, die egal ob auf oder hinter der Bühne, genannt oder ungenannt, zu den 69 gelungenen Veranstaltungen beigetragen haben.

 



 

Looking back at 20 years of pyramidale festival

It all started with a small-scale concert of Ensemble pianoplus with Susanne Stelzenbach (piano) and Ralf Hoyer (live electronics) in which, however, the interdisciplinary approach was already clearly expressed by the integration of video, live-on-screen drawing as well as elements of performing arts and literature. This gave rise to the idea of creating a small festival for new music and interdisciplinary art events. The Ausstellungszentrum Pyramide (Exhibition Centre), situated in the Berlin district of Marzahn-Hellersdorf and managed by Carolina Winkler, was established as the festival’s headquarters and also inspired its name. Until 2008, the artistic direction of the festival was in the hands of Susanne Stelzenbach and Ralf Hoyer. Since 2009, Susanne Stelzenbach has been solely responsible for conceiving and organizing the festival. According to the maxim „think global, act local“, the festival has ever since brought together both international and Berlin-based artists and art enthusiasts at newly discoverable venues located in the district. Apart from the interdisciplinary approach, the festival has focused on premieres and restagings of contemporary music works.

The special selection of philosophically contextualized topics has run like a common thread through the past 20 years of the pyramidale festival. This is meant to encourage the audience to reflect upon their acoustic impressions from a particular point of view so as to create a new level of perception beyond the purely musical experience and common listening habits, revealing images and imaginary worlds behind the tones, thus providing a total sensual experience. Among the variety of topics, can be repeatedly recognised interfaces between art and nature/natural science through to a critical examination of both the environment as a whole and the personal living environment, which is also reflected in the numerous unusual in- and outdoor venues.

Since its first edition agieren – reagieren, launched in 2002 at the Exhibition Centre Pyramide, the festival has achieved ever more complex forms in terms of content and conception. The theme of the pyramidale#2 | in der zeit tackled the issue of time, whereas the pyramidale#3 | Musik – Mathematik der Gefühle, for example, explored the memorable link between numbers and sounds, trying to discover at which point a supposed construct – based on calculable air oscillations – was starting to be alive and capable of triggering emotions. In 12 commissioned works, the participating composers dealt in many different ways with the topic of expression and structure, whereas in a further section the contained dualism was substantiated by works of classical modernism. In the following year, the pyramidale#4 | Kosmos even embarked on a journey to the cosmos. Starting from a quotation by German musicologist Rolf W. Stoll, according to which „each compositional act of creation“ represents „a repetition of the essential cosmogonic act: the creation of the world“, musical works, but also sound installations, performances and astrophilosophical discourses were addressing the topic.

The main focus of the pyramidale#5 | Individuum was laid on the individual, whereas the pyramidale#6 | Erotik des Kontrastes, among other things, also through comparison between Early and New Music, examined the eroticism of contrast as one of the most elementary means of creation in art. The pyramidale#7 | stop & go; go put its focus on electroacoustic sounds. Furthermore, the TRAMOPHONIE – a concert in the form of a tram ride from Hackescher Markt to the Exhibition Centre Pyramide – by now a regular feature of the festival – had its premiere on this occasion.

In 2009, the pyramidale#8 | Pauken und Trompeten referred to the 20th anniversary of the fall of the Berlin Wall by expressing seriousness and irony as well as tragedy and comedy through musical structures that inspired various reflections on the past and current situation. Many of the featured works contained performative elements merging into music theatre. Furthermore, „Viva! La Banda“ about the tradition of itinerant brass bands was the first-ever movie included in the program. Among other things, a concert in the inner courtyard of the district office adjacent to the Exhibition Centre Pyramide, whose long distance echo effects created an interesting acoustic scenario, and a drum performance with original West African instruments, provided extraordinary listening experiences.

Under the slogan Double eCHo, the pyramidale#9 was dedicated to a German-Swiss cooperation, which in addition to music and music theatre also comprised a literary program. As already in the previous festival, the singular acoustics of the inner courtyard proved useful – this time for a yodeling performance with theremin in which the echo of the mountains was simulated by the high walls of the buildings.

The pyramidale#10 | zick.zack followed the motto of zig.zag as an allusion to the architectural characteristics of the Pyramide building. Besides compositions staged on different levels of the building, the program included an art buffet and a dance performance. Furthermore, with the EASTGATE shopping centre and the LE PROM cinema, the festival was also for the first time expanded to external venues apart from the tramway concert TRAMOPHONIE.

This concept was continued with the ORWOhaus in 2012. In the framework of the pyramidale#11 | R E F L E X , contemporary art music coincided with popular musicians in „Berlin’s loudest prefab house“, exploring the boundaries between different music spheres in the field of tension between reflex and reflection.

The pyramidale#12 | R I T U A L E dealt with rituals and their significance in the modern world by expressing the ritualized procedures underlying the musical performance itself by means of both performative and audiovisual elements. In addition, a collaboration with the Wuhlgarten hospital church provided the opportunity of exploiting another new venue in the district that was also well suited for the concert of the Youth Symphony Orchestra of the Hans-Werner-Henze Music School Marzahn-Hellersdorf.

The pyramidale#13 | D U R S T, which – aside from the Exhibition Centre Pyramide – also included concert performances at the new cultural venue Old Stock Exchange Marzahn, focused upon various associations with the topic of thirst: on the one hand, the geopolitical handling of ressources and the associated political power structures, and on the other hand, the question of thirst and addiction in everyday life, but also in a figurative sense – the thirst for life, for freedom, for art and other necessities beyond physical survival.

The pyramidale#14 | L I E B H A B E R E I raised the question of whether art could be considered an avocation. As already in 2004 (with students of different music schools), in 2013 (with the Youth Symphony Orchestra of the Hans-Werner-Henze-Music-School Marzahn-Hellersdorf) and in 2014 (with students of Wilhelm-von-Siemens secondary school Marzahn), the promotion of young talents played an important role in this festival edition. Various commissioned compositions by scholarship holders of the funding project „Impulses – Young Performers!/New Music!“, initiated by the German Music Council, were premiered at the Exhibition Centre Pyramide. In addition, the Museum of the German Founding Era, based in the Mahlsdorf Manor House with an adjoining park, could be discovered as a new concert venue.

On occasion of the festival’s 15th anniversary, the pyramidale#15 and pyramidale#16 were conceived as a double edition – a special feature in the festival’s history. Dealing with the theme of kultivieren & verwildern (1 + 2) (cultivating & running wild), the anniversary program extended over the course of two autumns and included a cooperation with the International Garden Exhibition Berlin 2017. It brought the links between nature, culture, society and art into focus and had, moreover, an international character. The pyramidale#15 was organized in cooperation with international festivals in London, Weimar and Vitoria-Gasteiz (Spain), and, therefore presented excellent soloists and ensembles from Berlin, Dresden, Great Britain, Norway and Spain. In addition to the Exhibition Centre Pyramide, the Biesdorf Palace, which was reopened as a centre for art and public in September 2016 after a several-year-long reconstruction phase, could be acquired as a second venue. The pyramidale#16 centered on a large-scale multimedia music theatre evening with premieres by composers from Germany, Cananda, Israel/Palestine and Denmark, with performances both indoor at the Freizeitforum Marzahn and outdoor on an open-air stage on the grounds of the International Garden Exhibition IGA. Within the context of a country focus on Korea, Korean musicians, who had travelled to Berlin especially for this occasion, presented traditional as well as contemporary music from their native country.

The pyramidale#17 offered different interpretations of the topic E X P R E S S I O N – both in a literal and an interdisciplinary sense: acoustical, visual, instrumental and physical. Besides an audiovisual concert at the Exhibition Centre Pyramide, a dance and cello performance, comprising all levels of the Pyramide building, provided particularly inspiring perception experiences. The program at the Biesdorf Palace included, among other things, compositions at the interface between sound art, multimedia, performance and instrumental music.

The following edition of the festival took place in 2019 – the year that marked both the 30th anniversary of the fall of the Berlin wall and 40 years of existence of the district of Marzahn-Hellersdorf. According to these two anniversaries, the pyramidale#18 | awareness of time emphasized the awareness of different levels of time. This topic provided a source of inspiration for the composers and performers and served as a starting point for artistic approaches, among them also visual realizations. With a special presentation of Georg Katzer’s piece „L’homme machine“ (1998) at the Exhibition Centre Pyramide, the festival paid tribute to the composer and longstanding collaborator and friend of the pyramidale who had passed away in May 2018. On its second day, the festival presented, among other things, electroacoustic and audiovisual works in the framework of a guest performance at Project Space Gallery M that has been run by the New Art Initiative Marzahn-Hellersdorf since 2018, standing out for its cross-genre focus.

In hindsight, the motto of the pyramidale#19 | L U F T (A I R) – has proved to be frighteningly relevant, since the manifold constraints due to the COVID-19 pandemic have raised painful awareness of the significance of the actually intangible element „air“. The performances included in the festival reflected upon the multifaceted characteristics of this element: both in the sense of environmental influences and symbolic meanings. On the first day of the festival, recent compositions from Switzerland, Germany, Italy and Denmark were presented in a multimedia concert at the Exhibition Centre Pyramide, followed by a free, improvisational interaction between sound and painting. The second day of the festival was dominated by the concert installation ATMOSPHÄREN conceived as a room-encompassing synthesis of the arts, interacting with all levels of the Pyramide building that had already been included in some previous years’ performances.

Up until 2021, marking its 20th anniversary, the pyramidale has stayed true to its intentions: According to the theme of TRANSITION, attention was drawn to the permeability of boundaries and genres in contemporary music and art. The festival extended over 3 days and was held at 5 different venues, comprising for the first time the Marzahn-Hellersdorf information centre (BIZ) and the ropeway above the Gardens of the World. In the opening concert, which took place at ORWOhaus, the Youth Symphony Orchestra of the Hans-Werner-Henze Music School presented 4 premieres for solo and orchestra. According to tradition, the second day of the festival started with the TRAMOPHONIE, followed by two ensemble concerts at the Exhibition Centre Pyramide: the first one focusing on current compositions and premieres from Romania, Korea and Germany, and the second one being a staged concert involving live electronics and video. On the third day, solo performances in the cars of the ropeway above the Gardens of the World offered an invitation to board and take off. The festival concluded with new works for soprano solo and saxophone quartet presented at the Marzahn-Hellersdorf information centre.

Over the course of 20 years, concerts and performances have taken place at 16 venues in the district of Marzahn-Hellersdorf. 436 works have been presented, including 170 premieres. Furthermore, 11 concerts with improvised music and 13 TRAMOPHONIE rides have been organized.

At this point, the festival management would like to express their warmest thanks to all participants, helping hands and proactive persons who – no matter whether on or behind the stage, mentioned or uncredited – have contributed to the 69 successful events.

pyramidale#12 | RITUALE

Im September feierte die pyramidale unter dem Motto TRANSITION ihr 20-jähriges Bestehen. Seit dem Jahr 2002 im Ausstellungszentrum Pyramide, später in weiteren Veranstaltungsorten sowohl in- als auch outdoor, bietet das Festival jährlich einen kulturellen Höhepunkt im Berliner Stadtteil Marzahn-Hellersdorf.

In der heutigen Zeit mit ihren digitalen Herausforderungen und globalen Migrationsbewegungen befindet sich die Welt in einem permanenten Zustand der TRANSITION. Menschen, aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen, werden mit einer ihnen nicht vertrauten sozialen und kulturellen Lebenswelt konfrontiert. Umschichtungen, Transgression, Transformation der Landschaft und des urbanen Raumes, der fließende Übergang zwischen den Geschlechtern, mitunter Orientierungslosigkeit, das Bedürfnis, den Absprung zu schaffen, Luft zum Atmen zu erhaschen – spätestens seit das Virus COVID-19 als unsichtbare Präsenz unser Alltagsleben mitbestimmt und bisherige Formen des Sozialverhaltens kritisch in Frage stellt, ist der Wandlungsdruck unleugbar im „Jetzt“ angekommen.

Im Programm der pyramidale#20 spiegelte sich die Durchlässigkeit der Grenzen und Genres im Bereich der zeitgenössischen Musik und Kunst wider. Viele Komponist*innen und Künstler*innen des Festivals setzten sich in neuen Werken mit der übergeordneten Thematik TRANSITION auseinander und entwickelten dabei eigene Perspektiven.

Eingeladen waren einerseits Interpret*innen und Komponist*innen, die dem Festival seit vielen Jahren verbunden sind und andererseits Ensembles, die sich neu gegründet haben, wie z.B. das Ensemble „Broken Frames Syndicate“ aus Offenbach a.M.

Mit einem Konzert des Jugendsinfonieorchesters der Hans-Werner-Henze Musikschule Marzahn-Hellersdorf setzte das Festival die Zusammenarbeit mit Jugendlichen aus dem Bezirk fort. Auf dem Programm standen unter anderem Neue Werke für Solo und Orchester. Das Gastland der pyramidale 2021 war Rumänien. Das Ensemble AuditivVokal aus Dresden präsentierte Kompositionen von in Deutschland lebenden sowie rumänischen Komponist*innen. Diese Kompositionen, darunter fünf Uraufführungen, werden 2022 bei der Biennale Cluj-Modern in Klausenburg, Rumänien erneut aufgeführt.

Wir haben uns gefreut, dass wir in diesem Jahr den Besucher*innen des Festivals wieder die Möglichkeit bieten konnten, weitere Orte des Bezirks kennenzulernen. Der 1. Festivaltag fand im legendären ORWOhaus statt, am 2. Festivaltag gab es traditionell das Konzert in der Straßenbahn vom Hackeschen Markt bis zum Veranstaltungsort Ausstellungszentrum Pyramide. Der 3. Festivaltag bot Solo-Performances in der Gondelbahn mit einer einmaligen Aussicht auf die Gärten der Welt. Der Ein- und Ausstieg war direkt neben dem letzten Veranstaltungsort Bezirkliches Informationszentrum BIZ. Dort erklangen im finalen Konzert CHANGE II Kompositionen für Sopran solo und Saxophonquartett.

Trailer pyramidale#20 – rbb Kulturradio:

 

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Bitte beachten Sie bei allen Veranstaltungen des Festivals die aktuellen Corona-Regeln der Senatsverwaltung:
– Für alle Besucher*innen gilt die 3-G-Regel, d.h. alle Personen müssen negativ gestestet, vollständig geimpft oder genesen sein.
– Es besteht die Pflicht zu einer Anwesenheitsdokumentation zur Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten, selbstverständlich unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften.
– Das Tragen einer medizinischen Maske ist vorgeschrieben, sofern sich die Personen nicht an ihrem Platz aufhalten.
– 1,5 Meter Mindestabstand ist einzuhalten.
>>Dritte SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

 

Fotos rechte Spalte (von oben nach unten):

1-2: CHANGE I: Jugendsinfonieorchester der Hans-Werner-Henze-Musikschule Marzahn-Hellersdorf, ORWOhaus (1: mit Irene Kurka und Jobst Liebrecht)
3: TRAMOPHONIE – Konzert in der Straßenbahn
4: STIMMEN BESTIMMT: Ensemble AuditivVokal (mit Olaf Katzer), Ausstellungszentrum Pyramide
5: NIGHTMARE: Ensemble Broken Frames Syndicate, Ausstellungszentrum Pyramide
6-7: EINSTEIGEN und ABHEBEN: Solo-Performances in Gondeln der Seilbahn über die Gärten der Welt
(6: Taewook Ahn; 7: Irene Kurka)
8: CHANGE II: sonic.art Saxophonquartett, Bezirkliches Informationszentrum BIZ

Fotos 1 – 5 und 8: Julia Kny
Videostills 6 + 7: Giordano Bruno do Nascimento

 

 

1. Festivaltag – Freitag, 17. September 2021 ORWOhaus

19:00 Uhr CHANGE I  |  SOLO & ORCHESTER

Jugendsinfonieorchester der „Hans-Werner-Henze-Musikschule“ Marzahn-Hellersdorf
Musikalische Leitung: Jobst Liebrecht
Irene Kurka, Sopran / Katia Guedes, Sopran

 

Prolog: Helmut Zapf – L Solo für Trompete und Flügelhorn (Katarina Vowinkel, Trompete)

Begrüßung

Charlotte Seither – Fünf Stücke den Fluss zu queren für Orchester (2012)

Katia Guedes – sitzen bleiben für Sopran/Performerin und Orchester (2021) UA

Jobst Liebrecht – Sinfonie Nr. 4 / Uspallata für Sopran und Orchester (2021) UA

Susanne Stelzenbach – warten.weiter.warten Miniatur für vier Akkordeons und Orchester (2021) UA

Moritz Eggert – Wer hat Angst vor dem König für Sopran und Orchester (2021) UA

 



 

2. Festivaltag – Samstag, 18. September 2021

17:00 Uhr TRAMOPHONIE – Konzert in der Straßenbahn
Einstieg: Endhaltestelle Große Präsidentenstraße Nr. 8 (vor dem Hotel Hackescher Markt)

STILLE POST aus Lauten ARCHIVEN

Unerwartete Eindrücke aus merkwürdigen Situationen werden an hörende Empfänger übermittelt.

Die Text-Klang-Komposition Eigentlich wollte ich mir nur ein wenig die Stadt ansehen von Susanne Stelzenbach besteht aus Miniatur-Hörbildern, deren Worte und Sätze aus den alltäglichen News kommen und nach musikalischen Prinzipien neu zusammengeführt werden. Kontexte werden verlassen, Konflikte begrüßt – es geht immer um Kontraste. Die Texte sprechen Andrea Tralles, Myriam Hoyer, Iris Sputh, Matthias Bauer und Maria Lucchese.

Die Kontaktaufnahme WER SIND SIE von Andrea Tralles ist für die diesjährige pyramidale#20 TRANSITION entstanden und die erste Arbeit ihrer neuen Performance-Reihe „STILLE POST aus Lauten ARCHIVEN“. Die Performance interagiert mit den Fahrgästen und erkundet Situationen. Geforscht wird nach Beziehungen zu jemandem, zu etwas, zueinander. Vor unfreiwilliger Übertragung wird gewarnt!

Performerin: Nolundi Tschudi
Ton: Thanos Karakantas (Student der Universität der Künste Berlin)
Mit: Peri Nuranikhoshkhow, José Cortes, Kerem Hillel (Studierende der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin)

 


 

18:30 Uhr Ausstellungszentrum Pyramide

STIMMEN BESTIMMT 
Transition
Rumänien – Korea – Deutschland

Ensemble AUDITIVVOKAL (Dresden)
Musikalische Leitung: Olaf Katzer
Dorothea Wagner, Sopran / Katharina Salden, Mezzosopran / Stefan Kunath, Altus / Sören Richter, Tenor /  Phillipp Schreyer, Bariton   / Cornelius Uhle, Bass

Friedrich Goldmann – An sich Duett für Sopran und Bariton (2008)
Text: Paul Fleming

Gabriel Mălăncioiu – Luftagogia mit einem R. M. Rilke Zitat für sechs Stimmen (2019) UA

Sabang Cho – Quote from Nam June Paik für Sopran, Alt und Bass (2020)

Adrian Pop – Antico inverno Fassung für sechs Solostimmen (2019) UA
Text: Salvatore Quasimodo

Joong-Hoon Kang – Crow’s Eye View Poem No. 3 für Frauenstimme und Fixed Media (2020)

Iulia Cibișescu-Duran – Porteremo nell‘ Ombra – Ophelia’s Lamento (2019) UA
Texte: Diego Valeri und Mia Pfost Ely (2019) UA

Gabriel Iranyi – Simarar kos malzipempu für sechs Solostimmen (2019)
Text: Christian Morgenstern

Gerhard Stäbler – Majakowskis „Leitfaden“ für gemischtes Vokalensemble
ad libitum mit elektronischem Zuspiel samt einer Klangaktion des Publikums (2018)

Susanne Stelzenbach – WIDERHALL für sechs Solostimmen (2021) UA

 


 

21:00 Uhr NIGHTMARE – Inszeniertes Konzert

Ensemble Broken Frames Syndicate (Offenbach a.M.)
Katrin Szamatulski, Flöte / Moritz Schneidewendt, Klarinette / William Overcash, Violine / Yu-Ling Chiu, Schlagwerk / Yongbom Lee, live-Elektronik/Video

Johannes K. Hildebrandt – Absenz für Flöte, Klarinette, Violine und Perkussion (2021) UA

Yongbom Lee – Rebus III (2021) UA

Anna Pospelova – „K“ für Bassflöte und Violine (2017)

Max E. Keller – miteinander – zerfasern – verweigern für Flöte, Bassklarinette, Schlagzeug, Violine (2021) UA

Natacha Diels – Second Nightmare, for KIKU für Violine und zwei Assistent*innen (2014)

Diego Ramos Rodriguez – Pieces to play once and never again (2021)
Fassung für Quartett, Elektronik und live-Video

 



 

3. Festivaltag – Sonntag, 19. September 2021

17:00 Uhr EINSTEIGEN und ABHEBEN
Solo-Performances in GONDELN der Seilbahn über die Gärten der Welt

Irene Kurka, Sopran
Musiker*innen des sonic.art Saxophonquartetts Berlin
Giordano Bruno do Nascimento, Komposition

Seilbahn Gärten der Welt
Ein- und Ausstieg:
Station Kienbergpark

 


 

18:00 Uhr Bezirkliches Informationszentrum (BIZ)

CHANGE II  |  Sopran solo und Saxophon-Quartett

Irene Kurka, Sopran
sonic.art Saxophonquartett
Adrian Tully, Sopransaxophon / Alexander Doroshkevich, Altsaxophon / Taewook Ahn, Tenorsaxophon / Annegret Tully, Baritonsaxophon

Steffen Schleiermacher – Schwankendes Gleichgewicht – Hommage à Paul Klee für Saxophon-Quartett (2004)

Helmut Zapf – persona für zwei Saxophone (2021)

Martin Daske – Foliant 36 für Stimme (2018)

Stefan Lienenkämper – Grossstadtvolk  für Stimme, Zuspiel, Klatschen und Birdcall
Text: René Schickele und Richard Dehmel (2019)

Artur Kroschel – Nebelig für Stimme solo (2020) UA

Rainer Rubbert – Vision für Baritonsaxophon (1993)

– – –

Nikolaus Brass – to day Szene für Sopran (2015)

Thomas Gerwin – ..würde ich sprechen.. für Sopran (2021) UA

Samuel Tramin – So dacht ich. Nächstens mehr. für Stimme solo,
Fragmente aus „Hyperion“ von F. Hölderlin (2021) UA

Stefan Hakenberg – Supersonic für Saxophon-Quartett (2017) UA

Ella Macens – Ripple für Saxophon-Quartett (2021) DE

Programmänderungen vorbehalten

 

 



 

 

pyramidale#20 | TRANSITION
eine Veranstaltung von Neue Musik plus e.V.
in Zusammenarbeit mit dem Ausstellungszentrum Pyramide
Künstlerische Leitung: Susanne Stelzenbach
Dramaturgische und organisatorische Mitarbeit: Julia Kny, Iris Weirich, Myriam Hoyer

 Folgen Sie uns auf Facebook: https://www.facebook.com/pyramidale.berlin/  

 

Gefördert von:

Partner:

 

© JAO-Fromm

Irene Kurka (© Thomas Götz), Katia Guedes (© Matthias Martin)

© Christian Hostettler

AUDITIVVOKAL (© Christian Hostettler)

© Moritz Schneidewendt

© Ole Bader

sonic.art Saxophonquartett (© Michael Jungblut)

Irene Kurka (© Thomas Götz)

ORWOhaus
Frank-Zappa-Straße 19
12681 Berlin

Straßenbahn-Sonderfahrt
der BVG vom Hackeschen Markt bis Hellersdorf
Einstieg: Endhaltestelle Große Präsidentenstraße Nr. 8
(vor dem Hotel Hackescher Markt)

Ausstellungszentrum Pyramide
Riesaer Straße 94
12627 Berlin
U5 Hellersdorf / Tram M6

Gondelbahn
Ein- und Ausstieg:
Station Kienbergpark
Hellersdorfer Straße 147, 12619 Berlin

Bezirkliches Informationszentrum (BIZ)
(neben der Seilbahn Station Kienbergpark)
Hellersdorfer Straße 159
12619 Berlin

Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei,
Spenden sind erbeten.

Während der Veranstaltungen sind die vor Ort ausgeschilderten
Hygieneregeln zu beachten. Ab Anfang September
werden an dieser Stelle sowie auf der pyramidale-Facebookseite
– facebook.com/pyramidale.berlin – aktuelle Informationen im
Zusammenhang mit der Corona-Situation veröffentlicht.

Weitere Informationen unter: info@pyramidale-berlin.de
Tel. 030 / 90 29 34 163
und 030 / 56 61 276

ORWOhaus

TRAMOPHONIE

Ausstellungszentrum Pyramide

Gondelbahn (© Ole Bader)

Bezirkliches Informationszentrum

Festival pyramidale
eine Veranstaltung von Neue Musik plus e.V. in Zusammenarbeit mit dem Ausstellungszentrum Pyramide in Berlin Marzahn-Hellersdorf

Künstlerische Leitung: Susanne Stelzenbach

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Inhaltlich verantwortlich:
Festival pyramidale
Telefon: 030 – 5661276
E-Mail: info@pyramidale-berlin.de
Website: www.pyramidale-berlin.de

Neue Musik plus e.V.
Vorsitzende: Susanne Stelzenbach
Balsaminenweg 21
12623 Berlin

Vereinsregister: Amtsgericht Charlottenburg
Registernummer: VR 32339 B

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Technische Umsetzung: André Wunsch (Frontend Entwickler) – www.andrewunsch.de

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6. Routinemäßige Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten

Der für die Verarbeitung Verantwortliche verarbeitet und speichert personenbezogene Daten der betroffenen Person nur solange, wie dies zur Erreichung des Speicherungszwecks erforderlich ist. Eine Speicherung kann darüber hinaus dann erfolgen, soweit dies durch den europäischen oder nationalen Gesetzgeber in unionsrechtlichen Verordnungen, Gesetzen oder sonstigen Vorschriften, denen der für die Verarbeitung verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde.

Sobald der Speicherungszweck entfällt oder eine durch die genannten Vorschriften vorgeschriebene Speicherfrist abläuft, werden die personenbezogenen Daten routinemäßig gesperrt oder gelöscht.

7. Rechte der betroffenen Person

Werden personenbezogene Daten von Ihnen verarbeitet, sind Sie Betroffener i.S.d. DSGVO und es stehen Ihnen folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen zu:

7.1 Auskunftsrecht

Sie können von dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber verlangen, ob personenbezogene Daten, die Sie betreffen, von uns verarbeitet werden.

Liegt eine solche Verarbeitung vor, können Sie von dem Verantwortlichen über folgende Informationen Auskunft verlangen:

a. die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden;

b. der Kategorie von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden;

c. die Empfänger bzw. die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden;

d. die geplante Dauer der Speicherung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer;

e. das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;

f. das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;

g. alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden;

h. das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.

Ihnen steht das Recht zu, Auskunft darüber zu verlangen, ob die Sie betreffenden personenbezogenen Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt werden. In diesem Zusammenhang können Sie verlangen, über die geeigneten Garantien gem. Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.

7.2 Recht auf Berichtigung

Sie haben ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber dem Verantwortlichen, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Sie betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen.

7.3 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Unter den folgenden Voraussetzungen können Sie die Einschränkung der Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten verlangen:

a. wenn Sie die Richtigkeit der Sie betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreiten, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen;

b. die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Sie die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangen;

c. der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, Sie diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, oder

d. wenn Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben und noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber Ihren Gründen überwiegen.

Wurde die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, werden Sie von dem Verantwortlichen unterrichtet bevor die Einschränkung aufgehoben wird.

7.4 Recht auf Löschung

7.4.1. Sie können von dem Verantwortlichen verlangen, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet diese Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:

a. Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.

b. Sie widerrufen Ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.

c. Sie legen gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die Sie legen gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.

d. Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.

e. Die Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.

f. Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

7.4.2.Hat der Verantwortliche die Sie betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und ist er gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so trifft er unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um für die Datenverarbeitung Verantwortliche, die die personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass Sie als betroffene Person von ihnen die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat.

7.4.3. Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist

a. zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information;

b. zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde;

c. aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Ab. 3 DSGVO;

d. für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das in Abs. 1 genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder

e. zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

7.5 Recht auf Unterrichtung

Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden.

Ihnen steht gegenüber dem Verantwortlichen das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden.

7.6 Recht auf Datenübertragbarkeit

Sie haben das das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie dem Verantwortlichen bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Außerdem haben Sie das Recht diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern

a. die Verarbeitung auf einer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder auf einem Vertrag gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und

b. die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.

In Ausübung dieses Rechts haben Sie ferner das Recht zu erwirken, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Freiheiten und Rechte anderer Personen dürfen hierdurch nicht beeinträchtigt werden.

Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

7.7 Widerspruchsrecht

Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.

Der Verantwortliche verarbeitet die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht.

Widersprechen Sie der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet.

Sie haben die Möglichkeit, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft – ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG – Ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

7.8 Recht auf Widerruf der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung

Sie haben das Recht, Ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.

7.9 Automatisierte Entscheidung im Einzelfall einschließlich Profiling

Sie haben das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihr gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

a. für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen Ihnen und dem Verantwortlichen erforderlich ist,

b. aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung Ihrer Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen enthalten oder

c. mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung erfolgt.

Allerdings dürfen diese Entscheidungen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen getroffen wurden.

Hinsichtlich der in a. und c. genannten Fälle trifft der Verantwortliche angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie Ihre berechtigten Interessen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

7.10 Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.

Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

8. Weitergabe der Daten an Dritte

Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht.

Wir geben Ihre persönlichen Daten nur an Dritte weiter, wenn:

  • Sie Ihre nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO ausdrückliche Einwilligung dazu erteilt haben,
  • die Weitergabe nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist und kein Grund zur Annahme besteht, dass Sie ein überwiegendes schutzwürdiges Interesse an der Nichtweitergabe Ihrer Daten haben,
  • für den Fall, dass für die Weitergabe nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO eine gesetzliche Verpflichtung besteht, sowie
  • dies gesetzlich zulässig und nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO für die Abwicklung von Vertragsverhältnissen mit Ihnen erforderlich ist.

9. Rechtsgrundlage der Verarbeitung

Soweit wir für Verarbeitungsvorgänge personenbezogener Daten eine Einwilligung der betroffenen Person einholen, dient Artikel 6 Absatz 1 lit. a EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) als Rechtsgrundlage.

Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die zur Erfüllung eines Vertrages, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich sind, dient Artikel 6 Absatz 1 lit. b DSGVO als Rechtsgrundlage. Dies gilt auch für Verarbeitungsvorgänge, die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind.

Soweit eine Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist, denen unser Unternehmen unterliegt, dient Artikel 6 Absatz 1 lit. c DSGVO als Rechtsgrundlage.

Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Artikel 6 Absatz 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.

Ist die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich und überwiegen die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen das erstgenannte Interesse nicht, so dient Artikel 6 Absatz 1 lit. f DSGVO als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung. Das berechtige Interesse unseres Unternehmens liegt in der Durchführung unserer Geschäftstätigkeit.

10. Google Fonts

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11. YouTube

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13. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten

Personenbezogene Daten werden für die Dauer der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist gespeichert. Nach Ablauf der Frist erfolgt eine routinemäßige Löschung der Daten, sofern nicht eine Erforderlichkeit für eine Vertragsanbahnung oder die Vertragserfüllung besteht.

14. Aktualität und Änderung dieser Datenschutzerklärung

Diese Datenschutzerklärung ist aktuell gültig und hat den Stand Mai 2018.

Durch die Weiterentwicklung unserer Website und Angebote darüber oder aufgrund geänderter gesetzlicher beziehungsweise behördlicher Vorgaben kann es notwendig werden, diese Datenschutzerklärung zu ändern. Die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung kann jederzeit auf der Website unter www.susanne-stelzenbach.de von Ihnen abgerufen und ausgedruckt werden.

Hier finden Sie die Programme der vergangenen Festivals: